Ländlicher Tourismus

Wir begrüßen herzlich jeden, der seinen Urlaub auf dem Lande verbringen und die tschango-ungarische Kultur kennenlernen möchte. Man kann an das dörfliche Alltagleben teilnehmen und in die traditionellen Berufe Einsicht nehmen. Man kann alle Kniffe der Herstellung der Tschango-Teppiche und Decken anschauen und auch ausprobieren.

 

 

Nicht zuletzt kann die lokale traditionelle Tanzgruppe die Tschango-Musik und -Tanz bekannt machen. Es gibt Möglichekeiten, auf durch Pferde gezogenen Wagen zu fahren, nach einer Stunde Spaziergang einen künstlichen See anzuschauen, wo man auch angeln kann. Aus dem Dorf kann man kürzere Touren in die herumliegenden wunderschönen Wälder, Waldwiesen und zu der auch heute sichtbare und mit der Hand ausgegrabenen Erdölquelle machen.

 

 

Diese Quelle befindet sich unter dem Wald, wurde ca. vor hundert Jahren gegraben, ist ca. 80 m tief und mit Gerten geflecht, woher die Einheimischen Erdöl nach Hause für verschiedene Hausziele mitnehmen.

 

 

Außerhalb der örtlichen Ereignisse gibt es zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Pusztina. Man kann einen Besuch
- in die anderen Tschango-Dörfer machen ( z. B.: in das nächste 10 km weit nach Norden liegende Dorfe Frumósza);
- in den an Sauerwasser reichen Urlaubsort Szalánc-fürdő (rumänisch Slănic Moldova);
- in das Salzbergwerk von Aknavásár (rumänisch Târgu Ocna), dessen Alter unbestimmbar ist, aber zum ersten wurde es schriftlich in 1380 erwähnt;
- zum Staudamm von Békás (rumänisch Barajul de la Bicaz, lacul de acumulare Izvorul Muntelui), der der größte gestautete See in Rumänien mit seiner Länge von 35 km und mit seiner Fläche von 3.260 Hektar ist. (Den See entlang ergötzen den Touristen wunderschöne Landschaften und von Poiana Teiului taus kann man in verschiedene touristisch interessante Richtungen weitergehen, z. B. Borszék-Borsec und von dorthin aus gelangt man in das Maros-Tal in Maroshévíz-Toplița an), in den Békás Paß (rumänisch Cheile Bicaz), Gyilkos See (rumänisch Lacu Roșu) und in die zur Welterbe angehörenden moldauischen Klöster.

 

 

Von Pusztina auf dem Wege nach Békás Paß kann man in Tázló (Tazău) das durch den Woiwode Ștefan cel Mare befestigte Tázlóer Kloster (Mănăstirea Tazlău) anschauen, das schriftlich zum ersten in 1458 erwähnt wurde.

 

 

Von Karácsonykő (Piatra Neamț) 20 km weit in Richtung Norden befindet sich der See Cuejdel (Fläche: 12,2 Hektar, Länge: 1 km, Breite durchschnittlich 102 m), der größte durch natürliches Verhau entstandene See in Rumänien. Er ist ähnlich zum See Gyilkos entstanden (mehrere Erdrutschen zwischen 1978 und 1991, die das Flußbett des Cuejdel Baches verschlossen haben).

 

 

Unterkunftmöglichekeiten

Das Ungarische Haus in Pusztina kann auf einmal für 10 Personen Unterkunft geben. Es gibt 5 zweibettiges Zimmer. Zu jedem Zimmer gehört ein eigenes Badezimmer und eine Toilette. Es gibt eine modern ausgerüstete gemeinsame Küche, die Genüge zu allen Ansprüchen tun kann. Aber wenn es zu bitten ist, können wir für unsere Gäste auch Verpflegung sichern.

 

 

Man kann auch bei Familien absteigen, bei denen man an das einheimische Alltagleben teilnehmen kann. In Pusztina ist der Ausdruck Tourist nicht bekannt. Die Tschangos bewillkommen immer „Gäste”, denen sie einen genau so netten Empfang bereiten wie einem seit langer Zeit nicht getroffenen Verwandten.

 

Übersetzt aus dem Ungarischen von: Edit Kovács